Erfrischendes aus Blumentopf und – kasten

 

Die warme Jahreszeit steht vor der Tür. Wer möchte da nicht ein erfrischendes Getränk genießen? Selbst angebaut – frischer geht es nicht!

Schauen wir uns im Kräutergarten um. Zitronenmelisse stellt keine großen Ansprüche an den Boden. Wer Geduld hat, beginnt im Frühjahr mit der Aussaat. Wer sich erst an selbstgezogene Kräuter herantasten möchte, greift zu vorgezogenen Pflanzen aus dem Gartencenter.
Die Zitronenmelisse als Tee mit kochendem Wasser übergießen, abkühlen lassen und genießen. Ergänzend kann Pfefferminze hinzugefügt werden. Auch sie ist anspruchslos bevorzugt einen sonnigen bis
halbschattigen Standort und Feuchtigkeit. Fühlt sich die Minze wohl, wuchert sie stark. Zum Anbau gilt hier, sich ein paar Wurzeln vom Nachbar schenken lassen, eingraben und bis zum nächsten Jahr warten oder eine Pflanze erwerben.
Es gibt sehr viele Sorten Minze, der Geschmack ist immer ähnlich, manche bevorzugen Minze für Longdrinks. Zitronenmelisse und Minze sind ausdauernd und damit mehrjährig. Wer seinen Garten durchgestaltet hat und keinen geeigneten Platz findet, der kann auch einen Blumenkasten oder größeren Topf für die Anzucht nehmen. Ein Plätzchen, womöglich auf der Terrasse oder dem Balkon lässt sich finden.
Zu frischen Kräutern noch ein Wort: Majoran oder auch Oregano genannt, ist ein Gewürz für die Küche, ihre reichen Blütenstände sind ein beliebter Treffpunkt für Schmetterlinge, Bienen und Hummeln. In der nächsten Ausgabe von Johannes Gartentipps mehr über Kräuter vor Terrassen- oder Balkontür.

johannes minztee
© sigrid rossmann, pixelio.de